Neue Kooperationspartner für die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung EUTB

08.09.2020

Die Beratungsstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) bereichert die bestehende Beratungslandschaft im Rhein-Kreis Neuss seit Herbst 2018. Dafür schlossen sich fünf Neusser Träger zu einem Verbund zusammen:

St. Augustinus-Behindertenhilfe gGmbH, Caritas Sozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH, Diakonie Rhein-Kreis Neuss e.V., Leben und Wohnen Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss gGmbH und Lebenshilfe Neuss gGmbH.

Die Kooperationspartner SkF Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Neuss, SKM Sozialdienst Katholischer Männer Neuss e.V. und die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen in Neuss werden jetzt verstärkt durch die neu hinzugekommenen Unternehmen BBD Berufsbegleitender Dienst im Rhein-Kreis Neuss gGmbH, GWN Gemeinnützige Werkstätten Neuss GmbH und VARIUS Werkstätten Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss gGmbH. Gemeinsam werden die Partner auch zukünftig kreisweit zusammenarbeiten, um die Teilhabe für alle Menschen am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und ihnen die dafür notwendige Unterstützung zu geben.

Das breite Bündnis aus Verbund- und Kooperationspartnern trägt dazu bei, die EUTB als feste Institution im Rhein-Kreis Neuss zu verankern. Weitere Mitstreiter/-innen sind entsprechend herzlich willkommen.

Die Beratungsstelle auf der Friedrichstraße 28 in der Neusser Innenstadt wendet sich an Erkrankte, Menschen mit Behinderungen sowie von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige und alle interessierten Menschen. Sie erfahren in der EUTB Beratung, welche Unterstützung die richtige sein könnte, um dann an die spezialisierten Beratungsangebote, an Fachdienste und die Selbsthilfe vermittelt zu werden.

Die EUTB hat damit eine Lotsenfunktion. Sie ergänzt die vorhandenen Angebote sinnvoll, um die Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung weiter zu entwickeln. Die EUTB ist als niederschwelliges Angebot zu verstehen, das Beratung im Vorfeld der Beantragung von Leistungen anbietet. Die Beratung auf Augenhöhe erfolgt häufig von Betroffenen für Betroffene.

Auf der Basis des Bundesteilhabegesetzes und dem darin verankerten Anspruch auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wird von der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises oder Pflegegrades bis hin zu passenden stationären sowie ambulanten Angeboten kostenlos beraten und unterstützt.

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