Jugendzentrum „Die Rübe“ Dormagen

Jugendzentrum „Die Rübe“ Dormagen

Das Diakonische Werk hat im Juli 2006 den ehemaligen Abenteuerspielplatz Horrem übernommen und zu der Kinder- und Jugendeinrichtung "Die Rübe" ausgebaut.
Die Besonderheiten der Einrichtung sind u.a. die 7000qm große Außenfläche mit Basketball-, Fußball- und Beachvolleyballplatz, Feuerstellen und Bauwagen sowie eine Kooperation mit der Wohnpark IG e.V. - eine Interessengemeinschaft verschiedener Anwohner. Deren Mitglieder haben mit viel Engagement für die Wiederaufbereitung des Platzes gesorgt und kümmern sich weiterhin um die Pflege des Außengeländes. Darüber hinaus beteiligen sie sich an den Angeboten der Einrichtung. Eine Vielzahl an Ehrenamtlichen unterstützen die Arbeit der hauptamtlich Mitarbeitenden.

Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil Horrem

Stockbrot an der Feuerstelle
Stockbrot an der Feuerstelle

Die RÜBE – eine „Oase mitten in Dormagen-Horrem“ – bietet zahlreichen Kindern und Jugendlichen (ca. 40 Besucher/Tag, ca. 75% zwischen 12-18 Jahren, ca. 60% Jungen, ca. 55% mit Migrationshintergrund) einen Raum der Begegnung an. In dem vergangenen Jahr wurden in der „Rübe“ gemeinsam mit den Jugendlichen zahlreiche Bildungsangebote zur Sucht- oder HIV-Prävention wie auch zur Lebenskompetenzförderung durchgeführt. So startete beispeilsweise im Jahr 2016, zusammen mit dem Gesundheitsamt Neuss und den St. Augustinus Kliniken, ein Projekt zur Suizidprävention, bei dem Jugendliche professionell und jugendgerecht an das Thema herangeführt wurden und die Möglichkeit hatten, mit ehemaligen depressiv Erkrankten über deren weg der Genesung zu sprechen. Die hohe Nachfrage der Jugendlichne zu dieser Thematik hat dazu geführt, dass aus dem Projket das Programm "toteal#normal" wurde. Regelmäßig bieten wir vor Ort mit den o. g. Partnern eine Experten-Sprechstunde für Jugendliche zwischen 14-18 Jahren an, die im Kontext der Offenen Kinder- und Jugendareit über Mobbing, Depressionen und psychische Erkrankungen sprechen können.

In den letzten Jahren hat sich die RÜBE in ihren Schwerpunkten und Angeboten für die Kinder und Jugendlichen stets weiter entwickelt und an dem Bedarf der Besucher angepasst:

2006 Eröffnung und Vernetzung im Stadtteil Horrem

2007 Einbindung von Ehrenamtlichen, erste Stadtranderholung mit 60 Kindern in den Sommerferien

2008 Gesundheitsförderung – Einstieg in den „Gut Drauf“ – Prozess

2009 Zertifizierung (BzGA) als erste „Gut Drauf“ – Jugendeinrichtung im Rhein - Kreis Neuss

2010 Außerschulische Bildungsarbeit – Jugendbildungsprogramm „Einfach besser!“ Förderung von Lebenskompetenzen

2011 ProfilPASS - Beratung für Jugendliche / Laufbahn- und Orientierungsberatung

2012 Erstes „World – Café“ - Generationsübergreifende Bildungsarbeit

2013 Professionelles Bewerbungstraining (Übergang Schule - Beruf)

2014 Jugendliche initiieren ein Netzwerk „Junges Netzwerk Horrem“ / Peer Education im Rahmen außerschulischer Bildungsarbeit

2015 Jugend stärken im Quartier (ESF – Projekt), Eröffnung des Care- und Upcycling Cafés, Einstieg in den Arbeitskreis „Aktionsbündnis gegen Depressionen“

2016 Flüchtlingshilfe: Bildungsarbeit mit minderjährigen, geflüchteten Auslndern, Pilotprojekt: „Verrückt na und?!“ in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (Suizidprävention)

2017 Permakultur: Nachhaltige Gestaltung des Gelände des Kinder- und Jugendtreffs die „Rübe“

2018 Gesundheitsförderungsprogramm "Mein Körper & Ich"

2019 Gut Drauf-Nachzertifizierung, "Wir sind bunt!": Festival zur kulturellen Vielfalt, Experten-Beratung zum Thema Depression/psychische erkrankung

Die soeben aufgeführten Beispiele diakonischer Kinder- und Jugendarbeit sind besondere Attraktionen, die nur einen kleinen Ausschnitt der Kinder- und Jugendarbeit darstellen.
Einen großen Teil der Arbeit macht schließlich die „Offene Kinder- und Jugendarbeit“ aus. Gerade im Rahmen dieses sogenannten “Offenen Bereichs“ ereignen sich zahlreiche Bildungsprozesse, die meist eher „nebenbei“ in der täglichen Begegnung ablaufen. Insbesondere wenn es darum geht eher "schwer erreichbare" Jugendliche für außerschulische Bildungsangebote gewinnen zu können, sind intensive und beständige Impulse auf der Kontakt- und Beziehungsebene im Vorfeld erforderlich.

Mädchen Café

Jeden Donnerstag gibt es nur für Mädchen das legendäre "Mädchen Café". Hier wird gebastelt, gemalt, gebacken, es werden Filme gedreht und Tänze ausprobiert. Im wöchentlich stattfindenden Mädchen Café feiern die Besucherinnen hin und wieder auch große Partys, dabei werden leckere Smoothies gemixt und zu den Hits aus den Charts ausgelassen getanzt und gespielt. In lustiger Atmosphäre tauschen sich wöchentlich ca. 15-20 Mädchen zwischen 6 und 16 Jahren über ihr Leben und "Gott und die Welt" aus.

Öffnungszeiten

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Mo: 15.00 bis 20.00 Uhr
Di: 15.00 bis 20.00 Uhr
Mi: 15.00 bis 20.00 Uhr
Fr: 15.00 bis 20.00 Uhr

Mädchencafé

Für Mädchen ab dem Alter von sechs Jahren

jeden Donnerstag zwischen:
15:00 bis 18:00 Uhr
(Knechtstedener Str. 18)

Unser Team

Andreas Stefen (Leitung)
Johanna Müchler
Laura Rehmet
Marc Romann
Dagmar Drossart

Gesundheitsförderung

Der Kinder- und Jugendtreff „Die Rübe“ in Dormagen-Horrem wurde im Rahmen der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geförderten Jugendaktion „Gut Drauf“ im September 2009 als erste Kinder- und Jugendeinrichtung im Rhein-Kreis Neuss offiziell durch einen Vertreter der BZgA zertifiziert! Bis zum heutigen Tag fanden zwei erfolgreiche Nachzertifizierungen statt.
Das Gut Drauf–Zertifikat ist eine Auszeichnung für Einrichtungen, die sich nachhaltig um die Verbesserung des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens wie auch um eine effiziente Stressbewältigung und Stressregulation bei Jugendlichen einsetzen. Damit leisten wir als RÜBE einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitsförderung der jungen Menschen.

Die Besucher erhalten täglich frisches Obst und Gemüse, ungesüßte Tees und Wasser. Die "Dormagener Tafel" unterstützt die Jugendeinrichtung u.a. durch regelmäßige Lieferung von gesunden Nahrungsmitteln.
Neben den zahlreichen Bewegungsangeboten, die in der „Rübe“ täglich angeboten werden, gibt es ebenso viele Möglichkeiten für die Jugendlichen, um einfach mal abzuschalten: Sei es auf dem großzügigen Außengelände mit all den liebevoll angelegten Nischen und Rückzugsmöglichkeiten oder aber in den Räumen der Einrichtung selbst, die im Rahmen des „Gut Drauf – Prozesses“ zunehmend gemütlicher wurden. In der „Rübe“ gestalten und inszenieren wir mit den Jugendlichen zusammen die gesundheitsrelevanten Themenbereiche „Bewegung“, „gesunde Ernährung“ und „Entspannung“ auf spielerische, kreative und attraktive Weise, so dass „Gesundheit“ den Jugendlichen Spaß macht.

Weitere Informationen zu "Gut drauf "findet ihr unter:

https://www.gutdrauf.net/

Ehrenamt

Kooperation mit der FreiwilligenAgentur

In Kooperation mit der „FreiwilligenAgentur Dormagen“ können rund 50 Ehrenamtliche in unterschiedlichste Projekte der diakonischen Kinder-Jugendarbeit eingebunden werden. So kochen beispielsweise die „Kochfreunde-Zons“ während der jährlich stattfindenden Stadtranderholung täglich für eine „hungrige Meute“, die aus ca. 80 Personen besteht. Die „Dormagener Tafel e.V.“ versorgt die Kinder und Jugendlichen der „Rübe“ das ganze Jahr über mit frischem Obst und Gemüse und bei den zahlreichen Sonderveranstaltungen gibt es immer abwechslungsreiche Extrarationen. Bei den spannenden Tischtennisturnieren mit Reinhold Gesing, der schon seit 10 Jahren ehrenamtlich die Kinder- und Jugenarbeit unterstützt, lernen die Kinder und Jugendlichen viele Tricks und Spieltechniken kennen, wodurch sie sich schließlich zu geschickten Spielern entwickeln. Im Mädchencafé unterstützen immer wieder ehrenamtliche Helferinnen die Arbeit vor Ort , so dass die Mädchen die Zeit unter sich genießen können und die Möglichkeit haben, sich kreativ zu entfalten.

Immer wieder donnerstags treffen sich in der „Rübe“ Bürger im „Horremer Treff“, der schon seit Jahren durch die WIG e.V. organisiert wird. Ein eingeschworener Kreis von Mitgliedern der WIG e.V. leistet das ganze Jahr über eine hohes Maß an Einsatzbereitschaft, wenn es um die Platzpflege oder die Vorbereitung und Durchführung unterschiedlichster Projekte geht. Mit den helfenden Händen der WIG e.V., der Offenheit der fleißigen Helfer für neue Projekte und ihrem Interesse an der Kinder- und Jugendarbeit wird in der „Rübe“ ein Modell gelebt, welches ein gutes Beispiel für ein „Miteinander der Generationen“ darstellt.

Allen ehrenamtlichen Helfern, soll an dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön von dem Team der „Rübe“ ausgesprochen werden. Sie haben einen entscheidenden Teil dazu beigetragen, dass zahlreiche Kinder und Jugendliche die „Rübe“ als ihr „zweites zu Hause“ erleben!

Weitere Infos finden sie auf der Homepage der Freiwilligenagentur unter:

https://www.freiwilligenagentur-dormagen.de/

Profilpassberatung

Hier lernen Jugendliche ihre Stärken, Fähigkeiten und (informellen) Kompetenzen kennen. Dieses Instrument der Kompetenzfeststellung/Kompetenzbilanzierung hat den Sinn, die Jugendlichen zu stärken und ihnen dabei zu helfen erste Aussagen über ihre berufliche Entwicklung machen zu können.

Weitere Infos finden Sie unter:

https://www.profilpass-fuer-junge-menschen.de/

Anschrift
Jugendzentrum „Die Rübe“ Dormagen
Am Rübenweg 16
41540 Dormagen
Leitung
Andreas Stefen
Telefon
Festnetz 02133/536527 Mobil 0177/6724738
Telefax
02133/244589
Homepage
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