Demokratie leben! RKN

Demokratie leben! RKN

Demokratie leben! RKN
"Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" will ziviles Engagement und demokratisches Verhalten auf der kommunalen, regionalen und überregionalen Ebene fördern. Vereine, Projekte und Initiativen werden unterstützt, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und insbesondere gegen Extremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie z.B. Rassismus und Antisemitismus arbeiten. Darüber hinaus können auch andere Formen von Demokratie- und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, von politischer oder vorgeblich politisch bzw. vorgeblich religiös legitimierter Gewalt, von Hass und politischer Radikalisierung Gegenstand präventiver Arbeit und damit Gegenstand der Förderung durch das Bundesprogramm sein.

Kooperation mit dem RKN

Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ wird im Rhein-Kreis Neuss bis Ende 2024 fortgeführt. Das hatte der Kreistag bereits im Juni beschlossen. Jetzt unterschrieben Kreisdirektor Dirk Brügge, André Fitzner von der Diakonie Rhein-Kreis Neuss und Dirk Jünger, Abteilungsleiter bei den Caritas Sozialdiensten Rhein-Kreis Neuss, die Kooperationsverträge. Im Zuge der Entfristung des Programms durch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey verlängerten sie damit offiziell die Zusammenarbeit zwischen dem Kreis und den örtlichen Wohlfahrtsverbänden.

Seit 2015 setzt das Kommunale Integrationszentrum (KI) Rhein-Kreis Neuss das Bundesprogramm des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erfolgreich um. Von Anfang an beteiligt sind der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas Sozialdiensteund die Diakonie als Koordinierungs- und Fachstelle. Die Diakonie ist erste Ansprechpartnerin für Projektträger. Sie begleitet, berät und unterstützt die geförderten Projekte und koordiniert die Arbeit in enger Abstimmung mit dem KI.

Neu ist nun, dass die Diakonie ab 2020 ausschließlich für das Jugendforum zuständig ist. Aus diesem Grund ist dieser Teil der Koordinierungsstelle in Zukunft bei der Jugendeinrichtung „Die Rübe“ in Dormagen angesiedelt. Von dort aus ist sie kreisweit Ansprechpartner für alle an dem Programm interessierten Jugendlichen. Alle anderen Aufgaben der Koordinierungsstelle übernimmt wie bisher der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas Sozialdienste Rhein-Kreis Neuss. Wer wie viel Fördergeld erhält, darüber entscheidet ein sogenannter Begleitausschuss, dem Kreisdirektor Dirk Brügge vorsteht.

Weitere Informationen zu dem Programm gibt es im Internet unter www.rhein-kreis-neuss.de/demokratie-leben sowie bei Julia Meisel unter 02181 601-5065 sowie per E-Mail unter julia.meisel@rhein-kreis-neuss.de.

Ziele

Gemeinsam ein Ziel

Das Programm setzt auf verschiedenen Ebenen an: Ziel ist es, Projekte sowohl mit kommunalen wie auch mit regionalen und überregionalen Schwerpunkten zu fördern.

Einstimmig sein

Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein.

Aktiv mitwirken

Um Angriffen auf Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit kraftvoll entgegenzutreten, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Staat und Zivilgesellschaft.

Anschrift
Demokratie leben! RKN
Knechtstedenerstraße 20
41450 Dormagen
Leitung
Marc Romann
Telefon
01638265530